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Eine halbe Tonne Schwein – 21. Schlachtfest der Freiwilligen Feuerwehr

18.03.2018

„Wir haben die halbe Tonne überschritten“, verkündete Ralf Höhmann, der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadtwehr, zum Auftakt des 21. Schlachtessens in der mit über 220 Gästen voll besetzten Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses. Neben den beiden Schweinen mit einem Gewicht von 120 und 134 Kilo wurden 250 Kilo Fleisch hinzugekauft.

Die Schweine hatte Landwirt Karl-Heinz Eller in Uttershausen gezüchtet. Die Metzger Fritz Schwing und Rudi Beringer wurden bei der Schlachtung vom „Schlachtteam“ aus der Ehren- und Altersabteilung unter der Regie von Manfred Wittke unterstützt. So warteten auf die Gäste unter anderem 55 Kilo Mett und Frikadellen, Kottelets, Blut- und Leberwürste, Wellfleisch und Bäckchen, dazu frisches Brot, Kartoffelbrei und Sauerkraut.

Vor Ort konnten Wurstgläser gekauft, sowie „lange Rote“, Pressköpfe, Blut- und Leberwürste bestellt und nach der Räucherung abgeholt werden. Höhmann konnte zusammen mit Wehrführer Valentin Gangur zahlreiche Ehrengäste begrüßte. Gekommen waren unter anderem Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Bürgermeister Dirk Antkowiak, Ortsvorsteher Norbert Simmer, Stadtbrandinspektor Michael Stotz sowie Delegationen befreundeter Wehren und Hilfsorganisationen.

Höhmann dankte allen Wehrmitgliedern und deren Angehörigen, die im Schlachtteam sowie zusammen mit Küchenchef Bernd Appel in der Küche und am Getränkestand für das Gelingen des Schlachtfests sorgen.

Ein Teil des Küchenteams war schon am Samstagnachmittag aktiv. In der hinteren Wagenhalle formten sie bei eisigen Temperaturen und offenem Garagentor zunächst die Frikadellen, um diese dann in zwei großen Pfannen ebenso zu braten wie anschließend die 60 Koteletts.

Traditionell einziger Grußredner war Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, in diesem Jahr mit einem eigenen Schlachtfestgedicht.

„Bei Höhmann gibt’s heut Schwein mit Rüssel, gegessen wird aus einer Schüssel. Ein Schlachtfest, recht nach Herzenslust, ein Klarer stärkt die Schlemmerbrust“, hatte er ebenso gedichtet, wie am Ende seiner Schlachtfest-Ode „Bier vom Fass gehört dazu – Die arme Sau – nun hat sie Ruh“.

Kaum hatte Höhmann danach das große Buffet frei gegeben, bildeten sich zwei lange Schlangen. Das Küchenteam kam bei der Ausgabe nochmal gehörig ins Schwitzen. Viel Lob gab es für das leckere Schlachtbuffet bei „der Veranstaltung des Jahres“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Götz lachend.

Anschließend gingen Mitglieder des Feuerwehrvereins durch die Tischreihen, bestückt mit jeder Menge Hochprozentigen und drei Porzellanschweinen, die mit Scheinen „gefüttert“ wurden. Höhmann: „Mit dem Erlös dieser Schweinefütterung unterstützt der Feuerwehrverein die Einsatzabteilung ebenso wie die Jugendfeuerwehr und die Ehren- und Altersabteilung.“

 

Text: Harald Schuchardt

Fotos: Loni Schuchardt

 

Foto: Schlachtfest 2018

Fotoserien zu der Meldung


Schlachtfest 2018 (21.03.2018)