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Spaß-Spektakel „Friedberg spielt“ eine runde Sache

29.07.2018

Das größte Wetterauer Spiele-Event hat sich wieder als Besuchermagnet erwiesen. Kein Wunder, hatte »Friedberg spielt« auf der Kaiserstraße doch wieder jede Menge zu bieten.

 

»Es wurde viel mehr gespielt als im letzten Jahr«, zog Norman Heller, Vorsitzender der Colorado-Rancher, am Sonntagnachmittag ein rundum positives Fazit der dritten Auflage von »Friedberg spielt«. Trotz der Hitze waren wohl noch mehr Besucher zum größten Wetterauer Spiele-Event gekommen als im Vorjahr. »Das ist einfach toll«, freute sich Andreas Finkernagel, einer der beiden Geschäftsführer des Friedberger Spieleverlags Pegasus, der gemeinsam mit der Stadt und der Werbegemeinschaft »Friedberg hat’s« das Spektakel veranstaltet hat.

 

Noch mehr Spielmöglichkeiten als im Vorjahr gab es an den rund 40 Stationen, die von Friedberger Vereinen, Institutionen und Gruppen angeboten wurden. Klassiker wie Mikado oder Memory im XXL-Format fehlten ebenso wenig wie sportliche Angebote – vom Klettern an der Kletterwand oder im großen Klettergarten vor der Burg über Tennis mit XXL-Schlägern, Rad fahren, Handball werfen und Torwandschießen bis hin zu PC-Spielen von der Games-Gruppe des Studentenwerks der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM).

 

Bürgermeister Dirk Antkowiak ließ sich von den Studenten Maximilian Trautvetter und Annika Schwiderski die in einem Workshop selbst entwickelten Spiele erklären. Antkowiak spielte auch im Team der Stadt mit, das beim »Menschenkicker«, dem lebendigen Tischfußball, gegen das Pegasus-Team mit 3:6 unterlag.

 

Als Knaller erwies sich das Laufspiel. Vor oder in den 13 beteiligten Geschäften warteten Spiele auf die Teilnehmer, die sich oft in Geduld üben mussten. »Wir haben die längste Schlange der Wetterau«, witzelte Jens Dörr-Radewaldt von »Natürlich Kunst« in der Schirngasse. Die Teilnehmer nahmen es gelassen, gab es doch für die voll abgestempelte Laufkarte im Pegasus-Spielezelt ein Spiel. Plätze gab es hier den ganzen Tag über kaum. Sandra aus Florstadt testete gemeinsam mit Irina und Sven aus Bad Nauheim »Azul«, das Spiel des Jahres 2018. Auch an den Großspielen rund um das Spielezelt herrschte Hochbetrieb. Zum Liebling der Kinder wurde das »lebende« Pummeleinhorn, das immer wieder gestreichelt und abgelichtet wurde.

 

Aktionen und Musik gab es auf der Bühne auf dem Elvis-Presley-Platz, wo sich die »Windelgeneration« an Wasserspielen abkühlte. Gerda Schmidt alias Jutta Himmighofen-Strack moderierte humorvoll »Zack Zack«, die Wetterauer Ausgabe von »Dalli Dalli«. Duos mussten schlagfertig Fragen beantworten und Spiele absolvieren. Es siegte das Team »Die Hoffnungsträger« mit Junity-Leiter Lukas Hölzinger und Pfarrerin Susanne Domnick. Keine Probleme hatte die Jury mit ihrer »Präsidentin«, der Ersten Stadträtin Marion Götz, sowie Dirk Engisch und Andreas Finkernagel. Letzterer wurde zusammen mit Pegasus-Partner Karsten Esser in einer Talkshow von »Gerda« zu »Bill Gates und Mark Zuckerberg von Friedberg« gekrönt.

 

Für Musik sorgten die »Friedberger Nachtigallen« der Behindertenhilfe und der Hephaistos-Chor der Lebenshilfe sowie zum Finale Tine Lott mit einem unterhaltsamen Akustikprogramm. Sportliche Hingucker waren die Balanceübungen des Tennisclubs und die Vorführung des Kampfkunstvereins »Weiße Krabbe«.

 

Text: Harald Schuchardt

Fotos: Andreas Bösch

 

Foto: Friedberg spielt 2018

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Friedberg spielt 2018 (29.07.2018)