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Atemschutz-Attrappen für die Jugendfeuerwehr

29.10.2019

„Können Einsatzkräfte durch Sauerstoffmangel oder durch Einatmen gesundheitsschädigender Stoffe gefährdet werden, müssen entsprechend (…) geeignete Atemschutzgeräte getragen werden.“ – so verlangt es die Feuerwehr-Dienstvorschrift 7.

 

Um den Realismusgrad bei der Ausbildung steigern zu können, beschaffte der Förderverein für die Jugendfeuerwehr der Kernstadt vier Pressluftatmer-Attrappen. Die Attrappen sind originalgetreue Kopien echter Atemschutzgeräte, jedoch im Maßstab etwas verkleinert. Außerdem berücksichtigen die Atemschutzattrappen die Unfallverhütungsvorschriften und die von den Unfallkassen aufgestellten Regeln über die zulässige Belastung mit Gewichten von Jugendlichen im Feuerwehrdienst. Ebenso findet die schärfere Vorgabe der Kinderkommission des Deutschen Bundestages über das Gewicht von Schulranzen Anwendung. Die Tragegurte der Attrappen wurden von einem traditionsreichen deutschen Rucksackhersteller entwickelt. Diese decken einen weiten Größenbereich ab, damit sie bei jüngeren wie auch bei älteren Jugendlichen passen.

 

Erstmals kamen die Pressluftatmer-Attrappen beim Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr zum Einsatz. Diese wurden von den Kindern und Jugendlichen mit großer Begeisterung angenommen und werden künftig regelmäßig in der Ausbildung Verwendung finden.

 

Foto: PA-Attrappen Jugend