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Chronik

2014. Im Zuge der gemeinsamen Jahreshauptversammlung wurde Michael Schlierbach als Jugendwart gewählt. Er folgt in seinem Amt Valentin Gangur, der die Position aus beruflichen Gründen aufgeben musste. Weiterhin musste die Position eines Beisitzers der Einsatzabteilung nachbesetzt werden. Durch die Wahl von Michael van Bömmel zum 2. Vorsitzenden, war die Position seit Sommer 2013 vakant. Hier wurde der Kamerad Andreas Kramer gewählt. Eine weitere Position im Vorstand wurde durch eine Satzungsänderung geschaffen. Ab der Jahreshauptversammlung gehört der Wehrführer Andreas Bösch kraft amtes zum Vorstand des Fördervereins.

 

2013. Der Vorstand des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr Friedberg e.V. wird bei den Wahlen an der Jahreshauptversammlung bestätigt. Neu in den Vorstand wird Marcel Damm als Rechnungsführer berufen, der den scheidenen Kassierer Manfred Wittke ablöst. Weiterhin dankt der Förderverein seinem langjährigen Kassierer Manfred Wittke mit der Ehrenmitgliedschaft im Förderverein. Im Sommer 2013 erfolgte im Zuge einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden. Ralf Höhmann tritt als 1. Vorsitzender die Nachfolge von Bernd Wagner an. Die Nachfolge von Bernd Fleck als 2. Vorsitzender tritt Michael van Bömmel an. 

 

2012. Das Jahr stand ganz im Zeichen des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg. Die Festveranstaltungen erstreckten sich über das gesamte Jahr und begannen mit der Akademischen Feier in der Stadthalle. Im Sommer folgte der traditionelle Tag der offenen Tür. Am 22. September wurde der Große Zapfenstreich in der Friedberger Burg abgehalten. Abgerundet wurde das Jubiläumsprogramm durch den Blaulichtgottesdienst im November in der Heilig Geist Kirche in Friedberg.

 

2011. Die Vorstandsarbeit im Förderverein konzentrierte sich in der Hauptsache auf das bevorstehende Jubiläum „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Friedberg-Kernstadt“. Kurzfristig konnte der Friedberger Lokalhistoriker Burkhard Steinhauer gewonnen werden, die Geschichte der Friedberger Feuerwehr zu bearbeiten. Er schlug vor, die diesbezüglichen Leistungen von Kreisbrandinspektor a. D. Günter Vogt aus den vergangenen Festschriften erneut zu publizieren, da es nur eine neue Erkenntnis gibt: Im Friedberger Chronikband III, bearbeitet von Christian Waas, heißt es auf Seite 100 zum Jahr 1862: „Gründer der neuen freiwilligen Feuerwehr ist Melchior Boll“. Burkhard Steinhauer hat als „Nicht-Feuerwehrmann“ die Bearbeitung der letzten 25 Jahre übernommen.

 

2010. Der Jugendbetreuer Michael Weiner zog sich wegen Beginn eines Studiums aus der Jugendarbeit zurück. Zu seinen Nachfolgern wurden die Kameraden Peter Leske und Sven Weil ernannt. Kamerad Mats Rauno Kaiser folgte Kameradin Brigitte Clausen im Amt des Schriftführers. Ehrungen durch Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann: Das hessische Feuerwehr-Leistungsabzeichen Eisen erhielten die Kameraden Patrick Müller, Valentin Gangur, Sebastian Lang, Michael Weiner und Max Weber. Das hessische Feuerwehr-Leistungsabzeichen Gold 5 erhielten Kamerad Ralf Höhmann und Kameradin Brigitte Clausen. Jürgen Deinet wurde für 25-jährige Mitgliedschaft im Förderverein das hessische Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze überreicht. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 2010 227 mal alarmiert.

 

2009. Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender überbrachte auf der Jahreshauptversammlung seinen ausdrücklichen Dank für den geleisteten Einsatz der Feuerwehrangehörigen während der beiden Brände am 19.01.2009 in der Mainzer-Tor-Anlage mit drei Todesopfer und in der Hanauer Straße. Sein Dank galt auch allen anderen beteiligten Feuerwehren, die im Rahmen der überörtlichen Löschhilfe im Einsatz waren. Kamerad Ralf Höhmann wurde zum stellvertretenden Wehrführer gewählt. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 2009 203 mal alarmiert.

 

2008. Kamerad Dieter Wagner erhielt für 50 Jahre Mitgliedschaft das goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande. Das goldene Leistungsabzeichen wurde Alexander Fleck und das silberne Leistungsabzeichen Tim Dotzauer überreicht. Am 6.11.2008 wurde ein neuer Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender Bernd Wagner, 2 Vorsitzender Bernd Fleck, Rechnungsführer Manfred Wittke, Schriftführerin Brigitte Clausen. Das Amt des Pressewartes bekleidete Michael Weiner. Dem bisherigen 1. Vorsitzenden Markus Busanni wurde herzlich für seine geleistete Arbeit gedankt. Er bedauerte durch seinen Umzug und die Übernahme seines neuen Amtes als Kreisbrandinspektor des Main-Kinzig-Kreises dem Vorstand des Fördervereins nicht mehr angehören zu können. Er bleibe aber als förderndes Mitglied dem Verein erhalten. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 2008 227 mal alarmiert.

 

2007. Anja-Karen Reutter trat vom Amt als Schriftführerin zurück. Nachfolger als Schriftführer wurde Bernd Fleck. Kamerad Steffen Mörler verabschiedete sich als Jugendwart. Nachfolger im Amt des Jugendwartes wurde Kamerad Valentin Gangur. Beim Wettkampf der Jugendfeuerwehren belegte die Kernstadtjugend den 1. Platz. Der Pressewart Franziskus Bayer trat wegen Umzug von seinem Amt zurück.

 

Neue Pressewartin wurde Brigitte Clausen. Dem Vorstand gehörten außerdem an: Kamerad Ralf Höhmann (stellv. Wehrführer), Kamerad Stefan Kröller (Vertreter Einsatzabteilung), Kamerad Jürgen Schermutzki (Vertreter Einsatzabteilung), Kamerad Karl Thimm (Vertreter der Ehren- und Altersabteilung) und Michael Schreiber (Vertreter der Fördermitglieder).

 

2006. Neuer Pressewart wurde Franziskus Bayer. Die Jugendfeuerwehr Kernstadt belegte bei den Stadtmeisterschaften den 1. Platz.

 

2005. Kamerad Jürgen Schermutzki wurde Mitglied im Vorstand als Vertreter der Einsatzabteilung. Kamerad Björn Schuchardt trat als Pressewart zurück.

 

2004. Der Vorstand dachte über eine Informationsbroschüre nach, die den Namen „Tintenspritze“ tragen sollte. Es sollten ca. 2-4 Ausgaben jährlich erscheinen mit Nennungen neuer Mitglieder, Aktivitäten und Einsatzberichten. Die Aktivitäten wurden nach der ersten Ausgabe wieder eingestellt.

 

2003. Die Kameraden Alexander Fleck und Stefan Kröller erhielten das Hessische Leistungsabzeichen in Silber. Kameradin Brigitte Claussen und Kamerad Hans-Joachim Schwuchow erhielten das Leistungsabzeichen in Gold. Für langjährige aktive Jugendarbeit wurde Kamerad Steffen Mörler die Florians-Medaille in Silber der hessischen Jugendfeuerwehren verliehen. Kamerad Bernd Wagner und Kamerad Peter Voss erhielten das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst.

 

Der Wehrführer und Vorsitzende Markus Busanni trat aus privaten und beruflichen Gründen mit Wirkung zum 31.01.2004 vom Amt des Wehrführers zurück. Bei den anschließenden Wahlen konnte seine Position nicht neu besetzt werden. Zum 2. Vorsitzenden wurde Kamerad Bernd Wagner gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Anja-Karen Reutter als Schriftführerin, Manfred Wittke als Rechnungsführer und Björn Schuchardt als Pressewart. Dem erweiterten Vorstand gehörte Steffen Mörler als Jugendfeuerwehrwart an. Der Verein Freiwillige Feuerwehr der Stadt Friedberg (Hessen) e. V. benannte sich in Förderverein Freiwillige Feuerwehr der Stadt Friedberg (Hessen) e. V. um.

 

2002. Björn Schuchardt wurde neu in den Vorstand gewählt und Anja-Karen Reutter als Schriftführerin bestätigt.

 

2001. Kamerad Markus Busanni wurde zum Wehrführer gewählt. 12. September: Gedenkgottesdienst in der Friedberger Stadtkirche mit anschließendem Schweigemarsch über die Kaiserstraße. Gedacht wurde dem Terroranschlag von New York, bei dem tags zuvor auch 343 Feuerwehrangehörige des New Yorker Fire Departements ihr Leben gelassen hatten. Ein neuer ELW (Einsatzleitwagen) für alle Friedberger Wehren wurde geliefert. Die Schriftführerin Anja-Karen Wersig gab ihre Namensänderung bekannt. Sie unterzeichnete in der Folge mit Anja-Karen Reutter. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg-Kernstadt wurde 2001 295 mal alarmiert.

 

2000. Kamerad Herbert Dietz trat aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Beisitzers zurück. Kamerad Hans-Jürgen Krug wurde zum Nachfolger gewählt. Stadtbrandinspektor Lothar Müller stellte sein Amt zur Verfügung. Neuer Stadtbrandinspektor wurde Michael Stotz. In der Ockstädter Gemarkung kam es zu einem ausgedehnten Waldbrand.

 

Fast alle Feuerwehren der Stadt waren im Einsatz. Bei einem Zimmerbrand in der Vorweihnachtszeit konnte der Bewohner nur noch tot geborgen werden. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 2000 290 mal alarmiert.

 

1999. Erster Stadtrat Michael Keller teilte mit, dass die häufigen Alarme eingehend diskutiert worden wären und durch den anhaltenden Druck bereits eine Besserung eingetreten wäre. Stadtbrandinspektor Lothar Müller entgegnete, dass das Problem noch lange nicht gelöst sei, sondern zunächst auf ihn verlagert wurde. „Die Mannschaft würde nicht mehr in allen Fällen alarmiert. Die Meldungen würden vom Personal in der Kaserne zunächst überprüft werden.“ Ankauf eines Rüstwagens 2 für den Bereich technische Hilfeleistung und Gefahrengut. Die Mitglieder der Einsatzabteilung wurden mit neuer Einsatzkleidung ausgestattet.Johannes Langstrof wurde am 29.09.1999 in seinem Amt als stellvertretender Wehrführer und als stellvertretender Vorsitzender des Vereins bestätigt.

 

Neuer Dirigent des Musikzuges wurde Guido Rotter. Er löste Detlef Zeman ab. Die folgende musikalische Umorientierung des Musikzuges führte zu einer Abspaltung von der Feuerwehr. Die Stadtkapelle Friedberg, Vorsitzender Herbert König, wurde gegründet. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 1999 258 mal alarmiert.

 

1998. Stadtbrandinspektor Lothar Müller beklagte die hohe Zahl der Brandmelder in der US-Kaserne, die daraus resultierende hohe Belastung der Einsatzabteilung und die Ignoranz der zuständigen US-Stellen. Die Anzahl der Brandmeldeeinläufe betrug bis zum 12.11.1998 380.

 

1997. Kamerad Günter Vogt gab bekannt, dass der Musikzug und die Musikschule eine enge Zusammenarbeit zur Förderung der Nachwuchsarbeit planen. Im Oktober beging die Ehren- und Altersabteilung Gesamtstadt ihr 20-jähriges Bestehen. Kamerad Wilfried Schaum trat vom Amt des Schriftführers zurück. Seine Nachfolgerin wurde Anja-Karen Wersig. Bei den Stadtmeisterschaften der Jugendfeuerwehr siegte die Kernstadtgruppe.

 

1996. Am 9.02. wurden dem Stadtarchiv Friedberg Bilder aus dem Archivbestand des Feuerwehrhauses zum dauerhaften Verbleib übergeben. Der Wehrführer und Vorsitzende des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg, Karl Hans Stauner, erklärte aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt von beiden Ämtern. Nachfolger wurde Kamerad Markus Busanni.

 

1995. Kamerad Karl Horn wurde auf der Mitgliederversammlung am 9.03.1995 eine Florianstatue mit Widmung zum Dank für seine Arbeit in der Einsatz- sowie in der Ehren- und Altersabteilung überreicht. Kamerad Jürgen Dotzauer wurde zum Zugführer des Zuges II gewählt. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg bildete erstmalig in seiner langjährigen Geschichte Nachwuchs aus. Kamerad Karl Horn legte sein Amt als Vorsitzender der Ehren- und Altersabteilung der Kernstadt und sein Amt als Vorsitzender der Ehren- und Altersabteilung der Gesamtstadt nieder. Neuer Vorsitzender in beiden Ämtern wurde Kamerad Klaus Skarke. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 1995 216 mal alarmiert.


1994, 15. Oktober: 30 Jahre Jugendfeuerwehr. Es wurden Vorführungen geboten, wie Fettexplosion und Gefahrgutunfall. Ab 14.00 Uhr fand ein Festakt mit Ehrungen statt. Der Musikzug spielte von 14.00 bis 15.30 Uhr. Die Freiwillige Feuerwehr-Kernstadt musste im Laufe des Jahres zu 8 Großbränden ausrücken, meistenteils Brände von Reifenlager. Ein Großbrand ereignete sich in der US-Wohnsiedlung am Dachspfad. 10 Personen konnten gerettet werden, 4 davon verletzt. Für 25-jährige aktive Tätigkeit in Verein und Einsatzabteilung erhielten die Kameraden Bernd Fleck, Klaus Krauß und Herbert Schaub das Brandschutzehrenzeichen in Silber. Den Kameraden Georg Bauer und Hans Guthier wurde für 50 Jahre das Brandschutzehrenzeichen in Gold übereicht. Der bisherige stellvertretende Wehrführer, Kamerad Karl Hans Stauner, wurde als Nachfolger für Kamerad Volker Müller zum neuen Wehrführer und zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Stellvertretender Wehrführer wurde Johannes Langstrof. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 1994 225 mal alarmiert.

 

1993. Kamerad Bernd Weller verabschiedete sich nach 26 Jahren als Dirigent des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg. Nachfolger als Kapellmeister des Musikzuges wurde der bisherige Stellvertreter Detlef Zeman. Ehrungen für langjährige Tätigkeit im Musikzug: Für 40 Jahre erhielt Kamerad Herbert Dietz das Ehrenzeichen für hessische Feuerwehrmusiker in Gold; für 25 Jahre die Kameraden Wilfried Hoh und Herbert Ziegler das Ehrenzeichen in Silber und für 15 Jahre die Kameradin Monika Zeman und Kamerad Detlef Zeman das Ehrenzeichen in Bronze. Veränderungen im Musikzug: Kamerad Herbert Dietz verabschiedete sich als Vorsitzender. Nachfolger im Amt wurde Kamerad Günter Vogt.

 

Der bisherige Schriftführer Jean Dörr übergab sein Amt an Michael Sommer. Das Amt des 2. Vorsitzenden des Musikzuges bekleidete Klaus Skarke, Kassierer wurde Klaus Lohfink. Bericht aus dem Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Friedberg: Der langjährige Kassierer der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg, Kamerad Manfred Wittke, wurde wieder gewählt. Zum neuen Schriftführer der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg wurde Kamerad Wilfried Schaum gewählt. An der feierlichen Verabschiedung von Kreisbrandinspektor Günter Vogt im Bad Nauheimer Feuerwehr-Gerätehaus nahmen auch die Vorstandsmitglieder der Friedberger Wehr teil. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 1993 212 mal alarmiert.

 

1992. Kamerad Günter Vogt, mehr als 40 Jahre Schriftführer der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg, legte sein Amt nieder. Zum Nachfolger gewählt wurde Kamerad Karl Hans Stauner. Neuer Vertreter des Musikzuges im Vorstand wurde Günter Vogt, als Stellvertreter fungierte Kamerad Klaus Skarke. 5.03.1992: Die Kameraden Karl Graff, Karl Thimm, Wilhelm Häuser, Hans Guthier und Günter Vogt wurden aufgrund ihrer besonderen Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr Friedberg zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neuer stellvertretender Wehrführer wurde Karl Hans Stauner. Er trat die Nachfolge von Lother Müller an, der ins Amt des Stadtbrandinspektors gewechselt war. 9.08.1992: 130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Friedberg.

 

Im Zuge der Feierlichkeiten wurde der neue Umweltschutz-Gerätewagen übergeben. Er soll zur Ölbekämpfung und bei Chemieunfällen zum Einsatz kommen. Neuer Zugführer des Zuges I wurde Kamerad Bernd Wagner. Er trat die Nachfolge von Kamerad Klaus Krauß an, der durch Neuwahl ausgeschieden war.

 

1991. Klaus Krauß wurde als Zugführer des Zuges I bestätigt. Die Kameraden Lothar Müller, Markus Busanni und Steffen Mörler erhielten aus den Händen von Kreisbrandinspektor Günter Vogt das Leistungsabzeichen in Gold. Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielten die Kameraden Olaf Leiber, Ralf Mörler und Dietmar Langhans. Erneut wurde ein gebrauchtes Mannschaftstransportfahrzeug bei dem Autohaus Kohlhas angekauft, das mit Spendengeldern finanziert wurde. Das Fahrzeug wurde sofort zugelassen und versichert und anschließend von der Autolackiererei Agethen lackiert. Stadtbrandinspektor Hans Guthier trat von seinem Amt zurück. Nachfolger wurde Kamerad Lothar Müller. Zum Jahresende schied aus gesundheitlichen Gründen Kamerad Karl Graff als Beisitzer aus dem Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg aus. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 1991 286 mal alarmiert.

 

August 1990: Ankauf eines gebrauchten Mannschaftstransportfahrzeuges Mercedes Typ MB 100 D vom Autohaus Kohlhas. Am 20.10.1990 brannte die Autolackiererei Özkaya im Industriegebiet Friedberg Süd vollständig aus. 20 Fahrzeuge wurden zerstört, darunter auch ein Oldtimer. Ein Raub der Flammen wurde auch das im August erworbene Mannschaftstransportfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg-Kernstadt, das zwecks Neulackierung in der Werkstatt abgestellt war. 70 Feuerwehrleute waren mit 12 Fahrzeugen im Einsatz. Die Friedberger Wehr wurde unterstützt von den Stadtteilwehren aus Ockstadt und Bruchenbrücken. November 1990: Spendenaufruf des Vereins „Freiwillige Feuerwehr Friedberg“. Der Verein bat die Bevölkerung um Geldbeträge, da der ausgebrannte Mannschaftswagen nicht versichert war, und der Verein über keine weiteren Finanzmittel verfügte. 700 von den Kameraden Günter Vogt und Lothar Müller verfasste Schreiben wurden an Firmen und Privatpersonen versandt. Die Spendenaktion erbrachte bis Jahresende 18.550,-- DM. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr-Kernstadt wurde 1990 358 mal alarmiert.

 

1990. Anlässlich der 25-jährigen Städte-Verschwisterung fand am 25.05.1990 der Empfang der Gäste im Feuerwehrhaus statt. 13.06.1990: Großbrand in der Burg. Die ehemalige Sommerresidenz der hessischen Großherzöge, jetzt Lohnsteuerstelle des Finanzamtes Friedberg, brannte vollständig aus. Im Einsatz waren 181 Feuerwehrleute. Die Friedberger Feuerwehr-Kernstadt wurde von der Hauptstützpunktfeuerwehr Bad Nauheim und den Stadtteilfeuerwehren Ockstadt, Bruchenbrücken und Dorheim unterstützt.

 

1989. Kamerad Volker Müller wurde zum neuen Wehrführer gewählt und Kamerad Lothar Müller zum stellvertretenden Wehrführer. Das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug wurde von Mitgliedern des Vereins in über 500 Arbeitsstunden und mit relativ geringem Materialaufwand fachgerecht bis zur Neulackierung renoviert. Das Jahr 1989 war für die Mitglieder der Einsatzabteilung eines der arbeitsreichsten Jahre in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg. 315 mal wurde die Feuerwehr-Kernstadt alarmiert.

 

1988. Kamerad Bardo Langstrof wurde zum neuen Wehrführer gewählt und Kamerad Volker Müller zum stellvertretenden Wehrführer. Kamerad Steffen Mörler wurde neuer Jugendfeuerwehrwart. Vertreter der Ehren- und Altersabteilung für den Feuerwehrausschuss wurde Kamerad Karl Horn. Zum Vertreter der Musikabteilung für den Feuerwehrausschuss wurde Kamerad Klaus Skarke berufen. Als Zugführer bestätigt wurden die Kameraden Bernd Fleck, Johannes Langstrof und Karl Hans Stauner. Der bisherige Rechnungsführer Wilhelm Berg bat um Entbindung von diesem Amt. Als Nachfolger konnte Kamerad Manfred Wittke gewonnen werden, der es im Jubiläumsjahr 2012 in höchst dankenswerter Weise immer noch ist. Schriftführer Günter Vogt wurde mit Mehrheit wiedergewählt.

 

In den frühen Morgenstunden des 10.08.1988 kam es zu einem Dachstuhlbrand in der Lutheranlage 19. 25 Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Das Feuer sei höchstwahrscheinlich von einer Antennenverstärkeranlage ausgelöst worden. Die Jugendfeuerwehr beging am 15. und 16.07.1988 ihr 25-jähriges Jubiläum. In der Fahrzeughalle fand der Kommers statt, das „Spiel ohne Grenzen“ versank am Folgetag im Dauerregen. Am 2.12.1988 zerstörte ein Großbrand die Fertigungshalle der Holzhandlung Veltmann im Industriegebiet Süd. Der gesamte Maschinenpark, über 100 Kubikmeter Holz und Möbelstücke wurden ein Raub der Flammen. Die Friedberger Feuerwehr war mit zwei Tanklöschfahrzeugen und drei Löschgruppenfahrzeugen im Einsatz. Löschgruppenfahrzeuge aus Ockstadt, Bruchenbrücken und Dorheim kamen zur Unterstützung nach. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg-Kernstadt wurde 1988 258 mal alarmiert.

 

Am Samstag, dem 13. Juni 1987, berichtete die Wetterauer Zeitung über das bevorstehende 125-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg. Die Feierlichkeiten begannen mit dem Festkommers am gleichen Abend. Die Freiwillige Feuerwehr Heringen schenkte in der Folge der Friedberger Feuerwehr eine Bergwerkslore aus einem Salzbergwerk. Die Kameraden Bardo Langstrof, Klaus Krauß, Peter Voss, Bernd Fleck und die Kameradin Silvia Günther betonierten die Aufstellfläche für die Lore vor dem Eingangsbereich des Feuerwehrgerätehauses im Dachspfad (Niederschrift vom 30.06.87). Am 25.07.1987 fand eine Großübung an der Stadtkirche statt. Die Friedberger Feuerwehr erprobte die Zusammenarbeit der Wehren und des Roten Kreuzes der Kreisstadt.

 

Am darauf folgenden Sonntag begeisterte eine Modellbauausstellung in der Stadthalle die zahlreichen Besucher. Besondere Beachtung fand ein Modell der Kaiserstraßenhäuser 47-67 von Karlheinz Huth, das er im Auftrag des Amtes für Katastrophenschutz angefertigt hatte. Es dient als Planspiel für die technische Einsatzleitung des Wetteraukreises. Am 8.08.1987 wurde der „Große Zapfenstreich“ im Burghof dargeboten, gestaltet von dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen (Leitung Horst Diefenbach) und dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg (Leitung Stabführer Bernd Weller).

 

Die Jugendfeuerwehren des Wetteraukreises veranstalteten am 26.09.1987 auf der Seewiese „Spiel ohne Grenzen“. Verschiedene Hilfsdienste zeigten ihre Fahrzeuge und Geräte. Anschließend fand im Festzelt auf der Seewiese ein „Bunter Abend“ statt. Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten war der Festzug am Sonntag, dem 27.09.1987. 106 Feuerwehren sowie 18 Musik- und Spielmannszüge marschierten über die Kaiserstraße zur Seewiese.

 

Bei einem gemütlichen Beisammensein klangen die Feierlichkeiten im Festzelt aus. Im Oktober 1987 wurde ein neuer Fahnenschrank im Feuerwehrgerätehaus eingebaut. Am 8. Oktober 1987 kam es zur Mittagszeit zu einem Wohnhausbrand in der Kaiserstraße 37/39. Die Feuerwehrleute retteten 11 Menschen aus dem brennenden Doppelhaus. In der Nacht zum 9. November 1987 brannte das 2. Obergeschoß und der Dachstuhl des Hauses Wolfengasse 7 völlig aus. Die Feuerwehrleute waren schon zweieinhalb Minuten nach der Alarmierung in der Wolfengasse.

 

Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Geschäftsmann Hans Weis musste am nächsten Morgen sein Geschäft für Holzschutzmittel und Regalsysteme im Erdgeschoß räumen, da die Lehmdecken durch das Löschwasser herunter gebrochen waren. Er kam mit seinem Betrieb kostenlos bei Burkhard Steinhauer in der „Passage am Markt“ (Kaiserstr.82) unter. Im Dezember 1987 trennte sich die Wehr von ihrer 1959 in Dienst gestellten 25-Meter-Drehleiter. Ein Baumchirurg aus Neu-Isenburg wurde der neue Besitzer. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg-Kernstadt wurde 1987 245 mal alarmiert.